Die Startseite gibt einen Überblick über die Daten: die Anzahl der verzeichneten Rezeptionszeugnisse, der erfassten Autor_innen, der exemplarisch analysierten Texte sowie der statuierten intertextuellen Beziehungen – darunter fallen auch ›einfache‹ intertextuelle Beziehungen zwischen nicht näher analysierten Werken und Sapphos Werk als Ganzes. Außerdem sind die Zeitspanne der Rezeptionszeugnisse und die Gesamtanzahl der Tripel angegeben.
Von der Startseite aus werden vier Einstiege in die Daten angeboten: »Rezeptionszeugnisse« führt zum Verzeichnis aller bekannten deutschsprachigen literarischen Rezeptionszeugnisse zu Sappho; »Statistik« bietet exemplarische statistische Auswertungen zur literarischen Sappho-Rezeption; »Netzwerkvisualisierung« erschließt die Daten als interaktives Netzwerk; »Daten« führt direkt zu den Open Access-Daten auf GitHub – also nicht eigentlich in die Webseite hinein, sondern zu einem externen Repositorium.
Im Footer jeder Seite ist vermerkt, wann die Webseite zuletzt aktualisiert wurde. Dieser Hinweis dient der besseren Reproduzierbarkeit der Daten.
Über das Projekt: Hier finden sich eine Projektbeschreibung sowie Informationen zum Projektstand und zu den Daten, ein Zitiervorschlag, biographische Angaben, Kontaktmöglichkeiten, eine Danksagung und ein Förderhinweis.
Publikationen: Diese Seite versammelt eine Auswahl projektbezogener Veröffentlichungen und Präsentationen.
Bibliographie: Diese Seite enthält eine Auswahlbibliographie zur literarischen Sappho-Rezeption.
Primärtexte: Hier wird primär darauf hingewiesen, dass auf der Webseite keine Primärtexte angeboten werden; wo vorhanden, sind jedoch Links zu Digitalisaten angegeben. Außerdem wird auf den Band Sappho. Texte zur literarischen Rezeption im deutschsprachigen Raum (2023) verwiesen, dem die exemplarisch analysierten Rezeptionszeugnisse entnommen sind.
Sappho-Fragmente: Für alle in Andreas Bagordos zweisprachiger Ausgabe auf Basis der textkritischen Edition von Eva-Maria Voigt (2009) edierten Fragmente stehen Einzelseiten zur Verfügung. Diese enthalten die interne ID, die Wikidata-ID, eine Typangabe (Werk) und die Autorin (Sappho) sowie die Ergebnisse der exemplarischen Analyse – das heißt eine tabellarische Übersicht der gefundenen Phänomene (Motive, Themen etc.) und der intertextuellen Beziehungen des jeweiligen Fragments. Bsp.: Fragment 1 Voigt.
Rezeptionszeugnisse: Die gesammelten Rezeptionszeugnisse lassen sich insgesamt oder nach Gattung aufrufen (alle, prosaische, lyrische, dramatische und sonstige – darunter Comics). Jede dieser Seiten enthält eine Tabelle und einfache statistische Auswertungen im oberen Bereich – mit Ausnahme von »Sonstige Rezeptionszeugnisse«, wo die Datenlage schlichtweg zu klein ist. Auf der Seite »Alle Rezeptionszeugnisse« findet sich eine Übersicht über die Gattungsverteilung; auf allen Seiten gibt es eine zeitliche und eine räumliche Statistik, die zeigen, wann und wo Rezeptionszeugnisse erschienen sind.
Die Tabellen listen – soweit vorhanden – folgende Angaben: Entstehungsjahr, Publikations- bzw. Aufführungsjahr, Titel, ggf. Text, in dem der Text enthalten ist, Autor_in, Gattung (entfällt auf den Gattungsunterseiten), Publikations- bzw. Aufführungsort sowie Verlag/Druckerei. Zu vielen Entitäten werden auch Wikidata-IDs bereitgestellt – derzeit vollständig für alle Autor_innen und Orte, für die übrigen Felder noch nicht durchgängig. Links oben lässt sich die Tabelle durchsuchen; rechts oben kann sie als Excel-Datei heruntergeladen oder ihr gesamter Inhalt kopiert werden. Alle Spalten sind einzeln durchsuch- und sortierbar. Ein Klick auf den Text in »Titel«, »Enthalten in«, »Autor_in«, »Publikations- bzw. Aufführungsort« oder »Verlag/Druckerei« führt zur jeweiligen Einzelseite. Ein Klick auf den Text in »Gattung« führt zum jeweiligen spezifischen Verzeichnis.
Einzelseiten:
Datenmodell:
Erläuterungen zur Analyse: Hier werden die exemplarisch analysierten Rezeptionszeugnisse mit detaillierten bibliographischen Angaben gelistet, und es gibt eine statistische Übersicht zu diesen Texten.
Rezeptionsphänomene:
Statistik: Diese Seite bietet exemplarische statistische Auswertungen der annotierten Sappho-Fragmente und der analysierten Rezeptionszeugnisse. Den Anfang bilden die Rezeptionsindizes, ein zusammengesetzter Wert zur Messung der Rezeptionsstärke einzelner Texte. Es folgen Auswertungen zu durchschnittlichen intertextuellen Relationen und gemeinsamen Phänomenen, zu besonders dichten intertextuellen Beziehungen sowie zu Phänomenen als Grundlage intertextueller Relationen. Weitere Abschnitte zeigen alle Phänomene im Vergleich, ihre Verteilung nach Fragment-Referenz, im zeitlichen Verlauf und nach Gattung sowie Zusammenhänge von Stoff-Komponenten, Personenreferenzen, Werkreferenzen und Zitaten. Abschließend widmen sich zwei Abschnitte genderspezifischen Analysen und einer Popularitätsanalyse auf Basis von Wiki-Metriken.
SPARQL: Der »Sappho Digital Query Service« ist ein auf Comunica basierendes SPARQL-Interface. Es bietet verschiedene Quelldatenoptionen, Beispielqueries und ein offenes SPARQL-Eingabefeld sowie die Möglichkeit, Ergebnisse als CSV oder JSON herunterzuladen. Außerdem sind Links zu hilfreichen Ressourcen gelistet: einem SPARQL-Tutorial, dem Datenmodell, den Alignments, dem Vokabular und den statistischen Auswertungen (siehe oben).
Netzwerkvisualisierung: Hier findet sich eine Visualisierung
aller Daten als Netzwerk. Links lassen sich Klassen suchen und filtern; per
Default ausgewählt sind alle verwendeten INTRO-Klassen
(INT_Character, INT_Interpretation,
INT_Motif, INT_Plot, INT_Topic,
INT_Topos, INT18_Reference,
INT2_ActualizationOfFeature, INT21_TextPassage und
INT31_IntertextualRelationship) sowie die LRMoo-Klassen F1_Work (Sapphos Werk als Ganzes) und
F2_Expression (einzelne Fragmente und alle
Rezeptionszeugnisse). Rechts können Instanzen gesucht und gefiltert werden. Beim
Laden ist als Startpunkt »Von den plejaden her
vierzehn gedichte im hinblick auf Lesbos« von Johannes
Poethen voreingestellt. Ein einfacher Klick auf einen Knoten klappt
seine Verbindungen auf, ein Doppelklick klappt sie wieder zu; ein Klick auf
einen Plus-Knoten öffnet fünf weitere Verbindungen. Links unten ist die
Gesamtanzahl der Tripel sichtbar; in der Mitte lässt sich der aktuell angezeigte
Graph als PNG exportieren. Tooltips zeigen zu jedem Knoten Label, Klasse, URI
und ggf. einen weiterführenden Link.
GitHub: Ein Klick auf diesen Menüpunkt führt in das GitHub-Repositorium, das die Daten selbst sowie alle Skripte und den Webseiten-Code enthält.